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 Battlebrew's Regulars

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Kyoden



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BeitragThema: Battlebrew's Regulars   Fr Apr 14, 2017 11:10 am

Mein Name ist Francois Rebol, Minnesänger, Kundschafter und Abenteurer von Welt. Es ist meine noble Aufgabe euch über die Taten einer wackeren Zwergengemeinschaft zu berichten. Ich nenne sie gerne die "Stammkunden Battlebrews", aber ich möchte hier nicht zu viel vorwegnehmen.

Alles begann an einem verregneten Morgen am Rande des Nebelgebirges, einem Außenposten der Zwerge. Wie immer lagen die "Stammkunden" nach einer langen und durch zechten Nacht an verschiedenen Ecken und Tischen der gut benutzten, oder wie andere sagen würden, dreckigen Taverne "Zum Fass" herum. Aufrecht sitzen, kann man das in keinster Weise mehr nennen. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass die Besucher des Etablissement klare räumliche Regeln einzuhalten haben. Es gibt dementsprechend eine feste Aufteilung um die Beziehungen der verschiedenen Clans der Zwerge nicht zusätzlich zu sehr zu belasten. Immerhin gehen die Zwiste dieses kleinen Volkes, und das meine ich in keinster Weise abwertend sondern eher beschreibend, seit Jahrhunderten.

Der eine oder andere Humpen der letzten Nacht war immer noch gut gefüllt (Einschub Battlebrews: Was für eine Verschwendung!), da selbst die trinkfestesten Zwerge irgendwann Battlebrews "gutem Kurzgebrauten" erlegen. Battlebrew? Ihr kennt ihn nicht? Nun, dann fange ich doch einmal an die meiner Meinung nach wichtigsten Personen dieses, mit Verlaub, Saufgelages vorzustellen:

Dodric Battlebrew, Braumeister. Zumindest behauptet er das gerne von sich selbst. Geschichten die jedoch gehört habe, sagen, dass sein Vater Edric Battlebrew, bei der Suche nach neue Zutaten verschollen sei. Dodric soll, dann die Taverne seines Vaters übernommen habe, jedoch ohne je den Meistergrad erhalten zu haben. Die hiesigen Besucher scheint dies jedoch nicht groß zu stören.

Gedra Fireslayer, Giantslayer. Ein sturer Kopf, selbst für einen Zwerg. Und das soll wirklich etwas heißen. Ein tiefer Zwist umgibt ihn, der Namen beinhaltet, die ich mir beim besten Willen nicht merken kann. Aber ich bin mir sicher, dass er mir die Geschichte immer wieder erzählen wird. Sollte ich irgendwann die Zeit haben sie in Ruhe niederzuschreiben, bin ich mir sicher, dass dies alleine eine Epos ausfüllen könnte. Hoffen wir ein mal, dass er nicht davor den Tod finden wird.

Ragni Stoutarm, Giantslayer. Das genauer Gegenteil von Gedra. Ruhig, nein verschwiegen. Ich habe mehrfach versucht ihn dazu zu bringen mir zu erzählen, warum er den Slayerschwur ablegte. Beim letzten mal kam ein Blick, der mir ganz klar sagte, dass ich eine Linie übertreten habe. Bei Sigmar, ich habe es verstanden, aber wir soll ich denn sonst seine Geschichte erzählen?!

Snarl Ironfury, Slayer. Wenn ihr hören wollt wie ein Zwerg fluchen kann, seit ihr bei Snarl bestimmt an der richtigen Adresse. Ich habe noch keinen Satz erlebe wo nicht mindestens 2 Familien bis auf das Tiefste beleidigt wurden. Ein Paradebeispiel, wenn es darum geht, wie nachtragend ein Zwerg sein kann.

Außerdem möchte ich auf 2 der größeren Clans in der Umgebung eingehen. Ich nenne sie gerne das "blaue Lager" und das "rote Lager". Denn in der Tat sind die Zwergenfamilien so eng über die Generationen verknüpft. Nur ein Gelehrter, der sein Leben damit verbringen würde, könnte die genauen Unterschiede der Stammbäume erkennen. Für mich und auch die hier erzählte Geschichte reicht es jedoch vollkommen aus sie einfach durch die wiederkehrenden Farben in ihren Familienbannern zu unterscheiden.

*Bild wird eingefügt*

Hmm, das müssten erst einmal alle sein. Zurück zum Thema. Nun, es war ein besonders verregneter Morgen und eigentlich hatten die Zwerge auch überdurchschnittlich viel Getrunken. Dodric hatte ein neues Gebräu ausprobiert. Es schien Anklang zu finden, ich hielt mich jedoch zurück, da ich lieber ein paar Tage abwarte bevor man "das Neue" ausprobieren sollte. Die Nebenwirkungen können sehr unschön sein, aber davon ein ander mal.

Wie gesagt es war besonders düster diesen Morgen als plötzlich die Tavernentür auf knallte. Eine starke Windböe hatte die schwere Holztür mit Schwung aufgedrückt. Die Zwerge kümmerte dies jedoch kaum, denn wer bei diesem Schnarchen einschlafen kann, den stört auch so ein kleiner Rumms nicht. Das Wetter, immer noch stürmisch, peitschte das Wasser in den Eingang der Taverne. Ich erinnere mich noch wie mein Blick kurz auf den Boden schwenkte und ich mich über die tatsächliche Bodenfarbe wunderte. Diese war inzwischen durch das Wasser freigelegt worden, als ein paar schwere Schlamm behangene Stiefel mit schwerem Schritt durch den Eingang traten. Immer noch meinen Blick auf dem Boden haftend richteten sich meine Augen immer weiter auf, Schicht für Schicht die imposante Figur betrachtend. Dunkel, verhüllt, durchnässt. Wahrscheinlich ein schweres Kettenhemd unter seiner Robe. Schwerter hingen seitlich an ihm herunter. Hier und da blitzte ein schwerer Dolch unter seiner Montur heraus, wohl bereit den Unachtsamen aufzuschlitzen. Etwas unheimliches umgab ihn. Mir lief es kalt den Rücken runter. Und glaubt mir, wenn ich euch sage, dass genau in diesem Moment ein Blitz hinter ihm herunter ging.

*dramatische Pause*

Nachdem er seinen Blick durch die Taverne hat schweifen lassen, setzte er sich ohne etwas zu sagen an einen Tisch und begann einen der halbvollen Krüge zu leeren. Inzwischen hatte mich sein Blick erfasst. Woher ich das weiß? Gar nicht! Ich sah seinen Augen nicht, aber sein Kopf zeigte in meine Richtung. Ich entschied mich dies nicht genauer zu untersuchen und einfach still in meiner Ecke zu verweilen. Ich dachte mir solange ich keine Gefahr darstelle, wird er schon nichts weiter unternehmen. Nachträglich betrachtet wäre es eh eine ganz schlechte Idee gewesen in einer Zwergentaverne eine Schlägerei anzufangen. Aber so genau dachte ich damals nicht über die Sitation nach. Sekunden vergingen wie Minuten. Minuten wie Stunden und der halb volle Krug erschien endlos. Endlich stand der Fremde auf und ebenso wie wie er wortlos das "Fass" betreten hatte, verließ er es wieder. Dodric, als ob er einen sechsten Sinn für Zechpreller hätte, erwachte genau in diesem Moment und erhaschte gerade noch so den Fremden als er die Taverne verlassen wollte. "Wer säuft der Zahlt!" rief er unter seinem Bart hervor, die Stimme noch ganz verrostet von der letzten Nacht. Der Fremde stoppte. Er drehte sich jedoch nicht um. Ich zog schnell einen dunkelbraunen, leicht feuchten Bart eins naheliegenden Saufkumpanen über mich. Eine Handlung, die ich in im nach hinein bereue. Zum damaligen Zeitpunkt erschien es mir jedoch als eine grandiose, auch wenn nicht heroische Tat.

"Auf ... dem ... Tisch" erschallte eine klare, tiefe Stimme. Der durchnässte Fremde hatte sich immer noch nicht umgedreht. Die Stimme war so klar und verständlich wie in einer ruhigen, wolkenlosen Nacht. Vielleicht erinnere ich mich auch falsch und meine Erinnerung spielt mir hier einen Streich. Das Gewitter peitschte immer noch und auch die Zwerge hielten immer noch ihren geräuschintensiven Winterschlaf. Aber dennoch, ich verstand ihn so klar, als ob er neben mir stand. Das einzige was mir sagte, dass ich es mir nicht eingebildet hatte, war sein Atem der sich in der kalten Umgebung abbildete. Dodric hat ihn wohl ebenso verstanden und rotzte verächtlich den Schleim der vergangenen Nacht in eine besonders "zwergische" Ecke der Taverne. "Gut" schnaubte er und nickte der Rückseite des Fremden zu. Eine Tat die ja offensichtlich absolut nutzlos war, dennoch begann dieser weiter die Taverne zu verlassen. Der Regen dauerte noch eine ganze Weile an.

Irgendwann begannen die Zwerge sich wieder zu regen. Das erste Stöhnen wurde zu einem Herumrollen, und langsam standen sie auf. Einer nach dem anderen verließ die Kundschaft, welche garantiert am Abend wieder aufschlagen würde, die Taverne um noch ein paar Minuten in ihren eigenen Betten zu schlafen. Ich verließ jedoch mein Eck nicht. Zu viel hatte mir an der Begegnung nicht gefallen. Auch Dodric war nun wieder auf der Höhe seine alltäglichen Arbeiten zu verrichten, welches wahrlich nur ein Minimum an Aufmerksamkeit benötigt. Er stellte die Hocker auf, füllte die halbleeren Humpen um und wischte mit einem oft genutzten Mob Flüssigkeiten verschiedener Abstammung in einen Abfluss. Letzt endlich kam er an den Tisch an welchem der Fremde den Krug geleert hatte. Mit einer klassischen Handbewegung wischten seine breiten Finger über den Tisch auf der Suche nach den hinterlassenen Goldstücken, die irgendwo zwischen den Krügen und anderen Resten liegen müssten. Doch nichts. Nur ein leicht von Bier und Wasser durchtränktes Pergament lag leicht gewellt zwischen den Holzhumpen. Seine Augen öffneten sich mürrisch. Vielleicht war es ja ein Schuldschein oder Ähnliches. Er hob das Pergament zu einer Lichtquelle um genauer sehen zu können was sich auf dem Schriftstück befand. Es war eine Karte, welche eine Stadt vermerkt hatte. Mordheim. Dodric hatte schon von diesem Ort gehört. Ein Ort voller Gefahren und seltsamer Geschichten. Gestrichelte Linien schmückten die leicht detaillierte Karte und schienen einen Weg zu formen. Ein Weg zu einem X. Dodric rümpfte die Nase und sein Gesicht zog ungewöhnliche Furchen, welches den Schluss nahe legte, dass er über etwas Nachdenken musste. Nachdem nichts weiter Geschah, verließ ich "das Fass". Es war nun endlich Zeit diesen widerlichen Geruch aus meiner Kleidung zu bekommen!

Es vergingen ein paar Tage in denen Dodric immer mürrischer wurde bis es an einem Abend aus ihm herausplatzte. "Ich bin ein Battlebrew. Zechpreller gibts hier nicht. Egal wo sie sich verstecken!" Die sonst so geschwätzigen Zwerge verstummten und drehten sich zu ihm um. Dodric hatte über die Jahre gelernt sich Gehör zu verschaffen. Seiner Stimme kam nichts gleich und erinnerte Wohl den ein oder anderen Zwerg daran wie man sich benimmt. "Ich gehe nach Mordheim, so wahr ich ein Battlebrew bin! Eine Stadt voller Schrecken, Tod und unaussprechlicher Gefahr!" Bevor er den Satz beenden konnte standen die Slayer, Gedra, Ragni und Snarl, schon bereit ins Abenteuer zu ziehen. Noch nie waren sie sich so einig, wie an diesem Abend. Sie hatten ebenfalls von der verlorenen Stadt Mordheim gehört. Wahrlich ein Ort, an dem man sicher einen ehrenhaften Tod finden könnte. An jenem Abend verließ diese aus unterschiedlichen Gründen zusammengewürfelte Gemeinschaft von Zwergen das Gebirge bereit den Tod beziehungsweise den Zechpreller zu finden. Selbst verschiedenste Clansmitglieder schlossen sich an, denn wo sollten sie sonst trinken gehen. Auch ich entschied mich damals die Reise auf mich zu nehmen. Eine Reise ins Ungewisse. Eine Reise in den vermeintlichen Tod. Dazu ein anderes Mal mehr.
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Kyoden



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BeitragThema: Re: Battlebrew's Regulars   Fr Mai 26, 2017 11:47 am

Game 1 gegen Echsenmenschen (gespielt von Jan): Verloren. 2 Verluste (-1 Ini, Hass Echsenmenschen). Scar of the Mountain gekauft + Kleinkram. Renown 118

Geschichte folgt
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BeitragThema: Re: Battlebrew's Regulars   Fr Mai 26, 2017 11:48 am

Game 2 gegen Chris (Tiermenschen). Verloren. 3 Verluste (3 Tote, 2x Betrunken, 1x Slayerheld). 2x Tattoo of Luck gekauft, kleinkram. Barde hat Messerwerfer sowie Wurfmesser bekommen.
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Kyoden



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BeitragThema: Re: Battlebrew's Regulars   Mo Jun 19, 2017 5:09 pm

Game 3 gegen Markus (Piraten). Verloren, jedoch keine permanenten Verluste (jay!). 1x Scar of Speed für Ragni Stoutarm. Gold in Ausrüstung gesteckt, da es sonst nicht gereicht hätte.
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Kyoden



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BeitragThema: Re: Battlebrew's Regulars   Do Aug 24, 2017 12:02 pm

Game 4 vs Yann (Skaven) gewonnen. Neuer Giantslayer hinzugekauft. Die Jungs werden Tough (im warsten Sinne des Wortes).

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Kyoden



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BeitragThema: Re: Battlebrew's Regulars   Do Aug 24, 2017 12:03 pm

Game 5 vs. Marks (Pirat). Die Masse hat mich geswarmt, jedoch keine Verluste. 3 Shards dazu. Kaufoption folgen.
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